Die Projekte

Familie Mujaj, Kosovo

Projekt Nr.: 4050508

Mujaj
Die Not der Familie hat sich massiv verschärft. Dem Vater (auf dem Bild: liegend) geht es sehr schlecht. Er kann nur noch liegen. Der Mutter (2. von rechts) hat man wegen angeblichen Brustkrebs eine Brust entfernt, dabei eine Sehne so verletzt, dass der rechte Arm nur noch minimal beweglich ist und dann anschließend erklärt, dass es eine Fehldiagnose gewesen sei und kein Krebs vorliegt. Damit fällt auch die Mutter aus und die psychische Belastung der Familie geht über ihre Kräfte. Die 20-jährige Tochter (1. rechts) versorgt nun Vater, Mutter und Geschwister. Dadurch kann sie jedoch keiner Arbeit nachgehen und die finanzielle Not steigert sich. Dass Töchter ihren Vater pflegen und waschen, geht in der kosovarischen Kultur eigentlich gar nicht. Aber eine andere Möglichkeit besteht in absehbarer Zeit nicht. Ausstehende Rechnungen für Medikamente und Strom konnten wir sofort begleichen. Darüber hinaus ist die Waschmaschine defekt (da es keinen ebenen, waagerechten Boden gibt und der Holzboden wegen Nässe bereits durchgebrochen ist).

Weitere Maßnahmen stehen an:Mujaj1

  1. Hilfe für alltäglichen Lebensunterhalt, besonders Medikamente
  2. bereits durchgebrochenen Holzboden in der Küche entfernen, neuen Boden einbauen und mit Fliesen versehen
  3. neue Waschmaschine
  4. neue Spüle, die bereits mit Steinen unterlegt ist und das Grundgestell verfault

Den ursprünglichen Gedanken, eine Ziege anzuschaffen (für Milch und Käse), mussten wir fallen lassen. Die Familie sieht sich nicht in der Lage, den damit verbunden Arbeitsaufwand (Futter besorgen, Heu machen, pflegen) leisten zu können.

Familie Drajaj, Kosovo

Projekt Nr.: 4050506

Das Wasser fließt! Dragaj
Die Maschine, mit der wir eigentlich auf ca. 60-80 Meter Tiefe wollten, streikte bereits nach ca. 17 Metern. Es gab kein weiterkommen, obwohl wir von morgens bis abends gebohrt haben.

Der Versuch, am nächsten Tag mit einer anderen Maschine einen Erfolg zu verbuchen, scheiterte zunächst nach ca. 10 Metern.
Nur auf massiv Druck meinerseits und der Ankündigung nichts zu zahlen, bevor nicht das Wasser läuft, ging es dann weiter, aber nach mittelalterlichen Art.

Ein Mitarbeiter der Bohrfirma ist mit Spitzhacke, Hammer und Meisel auf 10 Meter Tiefe abgestiegen und hat in Handarbeit den Felsen zerkleinert, den die Maschine nicht bewältigen konnte.
Ca. 3 Stunden später konnten wir dann mit der Maschine weiter arbeiten, erreichten bei ca. 17 Meter Wasser und haben dann noch bis 20 Meter Tiefe weitergebohrt. Drajaj2Da dann wieder nichts mehr ging und das Loch sich bereits mit Wasser füllte, haben wir die Rohre verlegt und uns mit der Tiefe zufrieden gegeben. Am Folgetag (3. Tag) hatten wir einen Wasserstand von ca. 5 Meter und das reicht aus. 

Was allerdings nicht funktionierte war die Pumpenaktion. Bis 22.00 Uhr haben wir mit einer kleinen Taschenlampe und Handylicht gearbeitet und schafften nicht, das Wasser aus dem Brunnen zu pumpen.
Da sich mein Flug nicht umbuchen ließ, bin ich dann frustriert am Folgetag zurück geflogen.
Aber, Gott sei Dank, erhielt ich zwei Tage später die Erfolgsmeldung und die entsprechenden Fotos.

Unsere Gebete wurden erhört. Die Installation des Badezimmers und die Verlegung des Wasseranschlusses ins Haus muss nun allerdings noch etwas warten. Trotzdem dürfte es für die Familie Dragaj schon eine enorme Erleichterung sein.

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Familie Sejdijaj, Kosovo

Projekt Nr.: 4050505

Vater, Mutter, 6 Kinder im Alter von 14 bis 18 Jahren. Der Vater hatte einen Schlaganfall, musste jedoch nach wenigen Tagen das Krankenhaus in Pristina verlassen, da er die Arzt- und Krankenhauskosten nicht bezahlen konnte.

5 Mädchen und 1 Junge im Alter von 14 bis 18 Jahren bewohnen ein gemeinsames Zimmer als Schlaf- und Kinderzimmer. Eine Wassertonne dient als Toilette für 8 Personen in einem Raum ohne abschließbare Tür.

50 € pro Monat könnten der Familie entscheidend helfen.

Krankenhaus Istok, Kosovo

Projekt Nr.: 40505

Ein junger Kosovare hört 1985 im Radio das Evangelium von Jesus Christus, saugt es innerlich auf und erzählt Verwandten, Freunden und Bekannten von dem großen Retter, den er in Jesus Christus gefunden hat. Es entstehen über 50 Hausbibelkreise und danach christliche Gemeinden.

Die zum Glauben an Jesus Christus gekommenen werden nach muslimischer Tradition aus dem Familienverband ausgeschlossen. Aber diese sind es, die ihre durch den Krieg in die hohen Berge vertriebenen Angehörigen mit Nahrung, Kleidung und Materialien zum Überleben versorgen, getreu dem Wort Jesu: segnet, die euch verfluchen, tut wohl denen, die euch hassen!

Dieser praktische Glaubensgehorsam führt im Kosovo zu einem allgemeinen Umdenken gegenüber den Christen. Man hört hin auf das, was sie zu sagen haben und ist von Herzen dankbar für empfangene praktische Hilfe gerade auch durch die Hans Mohr-Stiftung.

Seit der Anerkennung des Kosovo durch die Bundesrepublik Deutschland, darf die KFOR 40505
(Bundeswehr) die Medikamentenspenden der Stiftung nicht mehr transportieren. Das führt dazu, dass eigene Transporte zu kostenaufwendig sind und wir Schwierigkeiten bei der Zollabfertigung haben und das, obwohl wir die Medikamente entsprechend einer Bescheinigung zollfrei einführen dürften.
Wir können der Krankenhausapotheke zur Zeit also nur mit finanziellen Mitteln helfen und die Medikamente vor Ort im Kosovo einkaufen. An den leeren Regalen hatte sich auch bei meiner letzten Reise im Juni 2014 noch nichts verändert. Der Bedarf ist groß.

So bitten wir auch in diesem Jahr um Spenden für das Istoker Krankenhaus, insbesondere für durch Kriegseinwirkung Schwersterkrankte, gerade auch für Kinder. Hier müssen ganze Therapiezweige neu aufgebaut werden.


Bericht der Kososvoreise im Juni 2012 ansehen

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(Wenn Sie Powerpoint nicht auf ihrem Rechner installiert haben können Sie hier den kostenlosen Powerpoint-Viewer von Microsoft herunterladen.

Spenden erbitten wir mit dem Vermerk Projektnummer 40505.

Treffpunkt Geschäftsleute

Projekt Nr.: 40405

Auch Geschäftsleute sind "nur" Menschen. Viele leiden darunter, dass sie in ihren christlichen Gemeinden keine geeigneten Gesprächspartner finden, mit denen sie sich über Nöte der Firma, der Familie und persönlichen Fragen austauschen können. Die vielerorts schlechte Auftragslage verstärkt die Probleme.

An unserem "Treffpunkt Geschäftsleute" soll gerade die seelsorgerliche Thematik im Vordergrund stehen. Fachreferenten aus dem Wirtschaftssektor werden berichten, wie sie im eigenen Leben dieses "Geschäft" geführt haben und Hilfestellung geben.

Spenden zur Unterstützung dieser Treffpunkte überweisen Sie bitte mit der Projektnummer 40405.