"Nur wer loslässt, kann gehalten werden" - Hans-Peter Royer


Dieser Satz klingt erst mal total unlogisch, oder? Wie soll man Halt finden, wenn man die Hände öffnet und loslässt? Aber eigentlich steckt darin der ultimative Life-Hack für echtes Vertrauen.

Was dahintersteckt:

  • Die „Klammer-Falle“: Kennst du das? Man will unbedingt, dass die Noten passen, die Freunde einen feiern oder alles perfekt läuft. Wir versuchen, alles krampfhaft festzuhalten. Aber wer die Faust ballt, kann keine helfende Hand ergreifen. Wenn deine Hände voll sind mit deinen eigenen Plänen und Sorgen, ist kein Platz mehr für das, was Gott dir schenken will.
  • Kontrolle ist eine Illusion: Wir denken oft, wir müssten alles im Griff haben. Royer sagt: Das stimmt nicht. Wahre Sicherheit findest du nicht, wenn du dich selbst verkrampfst, sondern wenn du den Mut hast zu sagen: „Okay, Gott, ich vertrau dir jetzt mal.“
  • Der Fallschirm-Moment: Stell dir vor, du machst einen Bungee-Sprung oder lässt dich beim Teambuilding rückwärts fallen. Du spürst erst, dass das Seil oder die Gruppe dich hält, wenn du den sicheren Boden verlässt. Ohne das Loslassen erfährst du nie, wie stark der Halt wirklich ist.  

Kurz & Knapp für dich:
Lass den Stress los, alles allein wuppen zu müssen. Vertrau Gott das Steuer an. Erst wenn du loslässt, merkst du, dass Er dich längst festhält.