Gottesdienste in Zeiten von Corona...

 Im Rahmen sinkender Infektionszahlen haben sich in den vier Bundesländern, in denen wir arbeiten, in den letzten Tagen verschiedene Lockerungen ergeben, die sich überall dort auswirken, wo die 7-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 35 (sog. Stufe 1) liegt. Deutliche Lockerungen sind überall dort möglich, wo die 7-Tage Inzidenz stabil unter dem Wert von 10 (sog. Stufe 0) liegt.

Was bedeutet das für unsere Gemeinden? Wir verfahren weiterhin nach unserem EG-Schutzkonzept, in dem sich inzwischen einzelne Erleichterungen (z.B. in Bezug auf Maskenpflicht und Gemeindegesang) ergeben haben. Mit dem Erscheinen des neuen Schutzkonzeptes (V9b) verlieren die vorigen Schutzkonzepte ihre Gültigkeit.

Wir freuen uns darüber, dass wir Gottesdienste unter Einhaltung der nötigen Hygiene- und Verhaltensregeln feiern können. Um dieses Privileg nicht aufs Spiel zu setzen, bitten wir unsere Gemeinden dringend um Einhaltung der Schutzmaßnahmen und um Befolgung des jeweils akutellen Schutzkonzeptes.
Unser aktuelles Corona-Schutzkonzept (Version 9b vom 15. Juli 2021) kann   hier ▼   heruntergeladen werden.

Uns ist bewusst, dass die Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen für unsere Gemeinden mit großem Aufwand verbunden ist. Ob sämtliche Maß­nah­men angemessen sind oder nicht, ob sie maßvoll oder überzogen waren, werden wir erst sehr viel später bewerten können. Wir handeln in dem Wissen, dass auch in unseren Reihen viele Menschen auf­grund ihres Lebensalters und/oder ihrer Vorerkrankun­gen ei­ner Risiko­gruppe angehören. Deshalb halten wir es auch für ein Zeichen gelebter Nächs­ten­liebe, dass wir diese Menschen nicht unnötig gefährden, sondern unser Bestes tun, um ihnen hinreichenden Schutz zu geben. Darüber hinaus ist es auch für die Wahrnehmung unserer Verantwortung in der Gesellschaft und für die Re­putation unserer Gemeinden vor Ort wichtig, die Schutzmaßnahmen einzu­halten. Unsere Gemeinden sind zur vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern und Ordnungsbehörden aufgerufen.

Im Umgang mit der gegenwärtigen Krise wünschen wir allen Verantwortlichen in den Gemeinden Weisheit und Geduld sowie das Vertrauen darauf, dass unser großer Gott auch in schwierigen Zeiten alles in seiner Hand hält.

Radevormwald, 15. Juli 2021
Klaus Schmidt, Direktor