Gottesdienste in Zeiten von Corona...

Wir befinden uns zur Zeit in der sog. "vierten Welle" der Corona-Pandemie.
Die Schutz­verordnungen der Bundesländer sehen vor, dass vor allem vollständig Geimpf­ten und Gene­senen die größtmögliche Nor­malisierung al­ler Le­bensbereiche ermög­licht werden soll.
Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden nun nicht mehr allein nach dem 7-Tage-Inzidenz­wert (Neuinfektionen pro 100.000 Ein­wohner in den vergangenen sieben Ta­gen) getroffen. Man spricht jetzt von sog. "Leit-Indikatoren“.
Zu diesen gehören neben der 7-Tage Inzidenz die 7-Tage-Hospi­talisierungsinzidenz (Zahl der neu auf­genommenen Corona­pati­enten in Kran­kenhäuser pro 100.000 Ein­wohner in sie­ben Tagen) sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-Patienten (die in % von der Gesamtzahl der Intensivbetten angegeben wird).

Was bedeutet das für unsere Gemeinden? Es gibt ein neues EG-Schutzkonzept, das ab sofort in unseren Gemeinden Gültigkeit hat. Mit dem Erscheinen dieses Schutzkonzeptes (V10c) verlieren die vorigen Schutzkonzepte ihre Gültigkeit. Gemeinden haben jetzt die Möglichkeit, sich für verschiedene Optionen zu entscheiden: Entweder nach 3G-Regel oder ohne Testpflicht - dann aber mit erhöhtem Aufwand bei Mindestabstand, Maske und Kontakt-Nachverfolgung.

Wir freuen uns darüber, dass wir Gottesdienste unter Einhaltung der nötigen Hygiene- und Verhaltensregeln feiern können. Um dieses Privileg nicht aufs Spiel zu setzen, bitten wir unsere Gemeinden dringend um Einhaltung der Schutzmaßnahmen und um Beachtung des jeweils akutellen Schutzkonzeptes.
Unser aktuelles Corona-Schutzkonzept (Version 10c vom 13. Oktober 2021) kann   hier ▼   heruntergeladen werden.

Uns ist bewusst, dass die Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen für unsere Gemeinden mit großem Aufwand verbunden ist.
Ob sämtliche Maß­nah­men angemessen sind oder nicht, ob sie maßvoll oder überzogen waren, werden wir erst sehr viel später bewerten können. Wir handeln in dem Wissen, dass auch in unseren Reihen viele Menschen auf­grund ihres Lebensalters und/oder ihrer Vorerkrankun­gen ei­ner Risiko­gruppe angehören. Deshalb halten wir es auch für ein Zeichen gelebter Nächs­ten­liebe, dass wir diese Menschen nicht unnötig gefährden, sondern unser Bestes tun, um ihnen hinreichenden Schutz zu geben. Darüber hinaus ist es auch für die Wahrnehmung unserer Verantwortung in der Gesellschaft und für die Re­putation unserer Gemeinden vor Ort wichtig, die Schutzmaßnahmen einzu­halten. Unsere Gemeinden sind zur vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern und Ordnungsbehörden aufgerufen.

Im Umgang mit der gegenwärtigen Krise wünschen wir allen Verantwortlichen in den Gemeinden Weisheit und Geduld sowie das Vertrauen darauf, dass unser großer Gott auch in schwierigen Zeiten alles in seiner Hand hält.

Radevormwald, 13. Oktober 2021
Klaus Schmidt, Direktor